Kunststoffpacker
Ein im Bohrloch eingesetztes Element; Geometrie und Einbauverfahren müssen auf Untergrund und tatsächliches Bohrlochmaß abgestimmt werden.
WISSEN · AUSRÜSTUNG UND FÖRDERUNG
Die Eignung eines Packers hängt von seiner Konstruktion, dem Bohrlochzustand und den Förderbedingungen ab. Das Gehäusematerial allein bestimmt nicht die richtige Anwendung.
Kunststoffpacker können unterschiedliche Geometrien, Ventile und Einbauarten haben. Stimmen Sie tatsächliches Bohrlochmaß, Untergrund, Injektionsmaterial und zulässige Arbeitsbedingungen auf das gewählte Modell ab. Nehmen Sie nicht an, dass jeder Kunststoffpacker denselben Druckbereich hat oder für dasselbe Mauerwerk geeignet ist.
Der Versuch sollte stabilen Sitz, Dichtheit und Durchgängigkeit zeigen. Ein ausgebrochenes oder zu weites Bohrloch kann den Packer trotz übereinstimmender Nennmaße möglicherweise nicht halten.
QUERSCHNITT LESEN
Die Zeichnung zeigt Kunststoffpacker und ihre Einbauwerkzeuge. Die Auswahl erfordert die Beurteilung von tatsächlichem Bohrlochdurchmesser, Untergrund und Ventilfunktion. Einbauweise und zulässiger Arbeitsbereich müssen für das konkrete Modell geprüft werden.
Ein im Bohrloch eingesetztes Element; Geometrie und Einbauverfahren müssen auf Untergrund und tatsächliches Bohrlochmaß abgestimmt werden.
Das Werkzeug dient dem Packereinbau. Die Quellenbeschreibung warnt vor direkten Schlägen auf den Schmiernippel, die ihn verformen können.
Wird das Modell mit einem Einschlagwerkzeug montiert, verwenden Sie das dafür vorgesehene Einbauverfahren. Direkte Schläge auf den Schmiernippel können ihn verformen und Anschluss oder Ventilfunktion beeinträchtigen. Die Einbautiefe muss einen freien Weg zur Reparaturzone lassen.
Prüfen Sie nach dem Einbau Schlauchanschluss und Möglichkeiten kontrollierter Beobachtung. Gleichen Sie einen instabilen Packersitz nicht durch höheren Förderdruck aus.
Bohrlochzustand, Materialviskosität, Durchflussquerschnitt und Ventil beeinflussen gemeinsam die Förderung. Zeigt die Pumpe Druck ohne erwartete Aufnahme, prüfen Sie Durchgängigkeit und Erreichen der Zielzone. Die bloße Wahl eines anderen Gehäusewerkstoffs löst diese Situation nicht.
Entlasten Sie das System vor der Demontage gemäß Anleitung. Verschließen Sie die Bohrlöcher entsprechend dem Reparaturdetail. Die richtige Oberflächenvorbereitung nach Entfernen des Zubehörs gehört zur Abnahme der Abdichtung.
Beginnen Sie bei Reparaturziel und Bedingungen der Einbringungszone. Prüfen Sie im Datenblatt des gewählten Materials Vorbereitung, Verarbeitungszeit, Pumpverfahren und Reinigung. Der richtige Packer ist Bestandteil dieses Verfahrens und kein Ersatz für die Untergrunduntersuchung.
Bereiten Sie Querschnitt, Angaben zu Wasser und Bewegung sowie Ergebnisse bisheriger Versuche vor. ResinBau unterstützt bei Material- und Verfahrensauswahl.